Hypo Niederösterreich ist Meister 2025/26
Hypo Niederösterreich hat sich zum Meister der WHA MEISTERLIGA 2025/26 gekrönt. Mit einem 28:21-Erfolg im zweiten Finalspiel gegen MADx WAT Atzgersdorf machten die Niederösterreicherinnen die Titelverteidigung perfekt und feierten den sechsten Meistertitel in Folge. Insgesamt ist es bereits der 48. Meistertitel der Vereinsgeschichte.
Besonders emotional war der Erfolg, weil es gleichzeitig das letzte Spiel von Trainer Ferenc Kovacs an der Seitenlinie von Hypo Niederösterreich war.
Im Vergleich zum ersten Finalspiel entwickelte sich diesmal zunächst eine deutlich ausgeglichenere Partie. Atzgersdorf erwischte den besseren Start und ging früh mit 3:1 in Führung. Die Wienerinnen präsentierten sich verbessert und hielten die Begegnung über die gesamte erste Halbzeit offen. Mehrfach gelang ihnen der Ausgleich, zuletzt beim Stand von 11:11. Hypo konnte jedoch immer wieder vorlegen und nahm eine knappe 14:13-Führung mit in die Pause.
Nach dem Seitenwechsel gelang den Gastgeberinnen die Vorentscheidung. Während Atzgersdorf offensiv zunehmend Probleme bekam, erhöhte Hypo das Tempo und setzte sich Schritt für Schritt ab. Angeführt von Patricia Mihalics bauten die Niederösterreicherinnen ihren Vorsprung von 16:13 auf 21:15 aus und kontrollierten die Partie anschließend bis zum Schlusspfiff.
Patricia Mihalics war mit elf Treffern die überragende Spielerin des Finales und wurde zudem als MVP der Saison ausgezeichnet. Nina Neidhart steuerte sechs Tore bei, Lina Kovacs vier. Für Atzgersdorf waren Giulia Laita mit sechs sowie Lara Brezenci mit fünf Treffern die erfolgreichsten Werferinnen.
Mit dem Meistertitel krönte Hypo eine erfolgreiche Saison. Nach dem Gewinn des Supercups und des ÖHB-Cups sicherten sich die Niederösterreicherinnen auch die Meisterschaft und holten damit alle drei nationalen Titel der Saison.
Trainer Ferenc Kovacs zeigte sich nach seinem letzten Spiel besonders bewegt: „Ich wusste, wie kämpferisch Atzgersdorf auftreten kann – sie geben niemals auf. Umso mehr bin ich froh, dass auch unsere Mannschaft großen Kampfgeist gezeigt hat. Meiner Meinung nach lag der entscheidende Moment des Spiels in der zweiten Halbzeit, als Atzgersdorf noch einmal alles versucht hat. Umso schöner ist es, dass ich meine Karriere als Trainer der Kampfmannschaft mit dem Meistertitel beenden konnte.“