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Hypo vor großer europäischer Herausforderung gegen schwedischen Meister

Hypo Niederösterreich steht vor der nächsten großen Herausforderung: Am Samstag, den 3. Oktober, trifft die Mannschaft in der Südstadt um 18:00 Uhr im Hinspiel der 2. Qualifikationsrunde der EHF European League auf IK Sävehof. Der schwedische Vertreter reist als amtierender schwedischer Meister nach Niederösterreich.


Foto 7-8-26, 18 44 51.jpg-Handball Hypo NÖ

Sävehof sicherte sich im Frühjahr 2026 den 18. schwedischen Meistertitel der Vereinsgeschichte. In den Play-offs blieb das Team ungeschlagen und setzte sich auch in der Finalserie gegen Skara HF mit 3:0 durch. Das entscheidende dritte Finalspiel gewann Sävehof nach zweimaliger Verlängerung mit 29:28.

Auch international verfügt der schwedische Meister über Erfahrung. In der vergangenen Saison startete Sävehof ebenfalls in der EHF European League. Nach zwei Siegen gegen Sport Lisboa e Benfica in der 2. Qualifikationsrunde – 29:27 auswärts und 29:28 zu Hause – folgte in Runde 3 das Aus gegen Viborg HK. Das Hinspiel in Schweden endete 31:31, das Rückspiel gewann Viborg mit 39:30.

Für die neue Saison hat Sävehof auch auf der Trainerposition einen Wechsel vollzogen. Isabelle „Bella“ Gulldén übernahm das Frauen-Team als Cheftrainerin. Die ehemalige schwedische Nationalspielerin war zuvor Assistenztrainerin bei Sävehof und kennt die Mannschaft bereits aus der vergangenen Saison.

Im aktuellen Kader stehen unter anderem Elín Klara Thorkelsdóttir, Nina Koppang, Kim Molenaar, Tilde Skoog, Ida Sembe, Stina Wiksfors, Emma Mihailovic und Madeleine Rehnberg. Thorkelsdóttir war in der vergangenen schwedischen Ligasaison mit 141 Treffern die erfolgreichste Torschützin von Sävehof.

Die Ausgangslage ist damit klar: Hypo Niederösterreich trifft auf den amtierenden schwedischen Meister und einen international erfahrenen Gegner. Für die neu formierte Mannschaft von Alla Matuschkowitz und Laszlo Almási ist das Duell zugleich die erste internationale Standortbestimmung der Saison.

„Wir freuen uns auf diese Herausforderung und wollen in der Südstadt ein gutes Spiel zeigen, wissen aber das wir nicht als Favorit in die partie gehen.“, lautet die Devise für das Hinspiel, ehe am Sonntag, den 11. Oktober, um 16:00 Uhr in Partille das Rückspiel auf dem Programm steht. Die beiden Begegnungen entscheiden über den Aufstieg in die 3. Qualifikationsrunde der EHF European League.