Hypo bleibt makellos und feiert klaren Heimsieg
Hypo Niederösterreich setzt den perfekten Saisonstart fort. Nach dem Gewinn des druck.at WHA SUPERCUPS und dem Auswärtssieg bei den MGA Fivers feierte die Mannschaft von Cheftrainerin Alla Matuschkowitz auch im zweiten Meisterschaftsspiel einen klaren Erfolg. Gegen Blau-Weiß Feldkirch setzte sich der amtierende Meister mit 39:23 durch.
Dabei verlief der Beginn der Partie zunächst ausgeglichen. Hypo fand vor allem in der Deckung nicht sofort den gewünschten Zugriff und musste einige Gegentreffer hinnehmen. Auch im Angriff wurden in der Anfangsphase mehrere Chancen vergeben. Feldkirch konnte diese Phase nutzen und blieb zunächst in Schlagdistanz.
Mit Fortdauer der ersten Halbzeit kam Hypo jedoch immer besser ins Spiel. Eine stabilere Deckung und konsequenter ausgespielte Angriffe sorgten dafür, dass sich die Niederösterreicherinnen zunehmend absetzen konnten. Bis zur Pause baute Hypo den Vorsprung auf 18:11 aus.
Nach dem Seitenwechsel präsentierte sich Hypo deutlich stärker und sorgte schnell für klare Verhältnisse. Aus einer verbesserten Abwehr heraus gelangen immer wieder einfache Tore, wodurch der Vorsprung kontinuierlich anwuchs. Feldkirch konnte dem Tempo des Titelverteidigers nicht mehr folgen und musste sich am Ende mit 23:39 geschlagen geben.
„Der Start war unsererseits etwas holprig. Wir sind in der Deckung nicht so gut gestanden und haben eigentlich keinen Zugriff bekommen, dazu haben wir sehr viel verworfen – die gegnerische Torfrau hat aber auch sehr viel gehalten. In der zweiten Halbzeit sind wir dann besser ins Spiel gekommen und sind zu leichten, einfachen Toren gekommen. Im Endeffekt hat das Ergebnis dann gepasst“, zeigte sich Lisa Spalt nach der Partie zufrieden.
Spalt war mit sechs Treffern auch erfolgreichste Werferin von Hypo. Lara Brezenci, Larissa Bures und Patricia Tomic-Kesina steuerten ebenfalls wichtige Treffer zum deutlichen Heimsieg bei. Für Feldkirch erzielte Leonie Hartl sechs Tore, Diana Kiss traf fünfmal.
Für Blau-Weiß Feldkirch, das zum Saisonauftakt noch einen knappen 27:26-Erfolg gegen die roomz JAGS WVB gefeiert hatte, war Hypo diesmal eine Nummer zu groß. „Die Mannschaft allgemein hat heute nicht gezeigt, was wir eigentlich können. Am Ende war es einfach kein gutes Spiel. Wir sind eine neue Mannschaft mit vier, fünf neuen Spielerinnen und daran musste ich mich auch erst anpassen. Das ist nicht einfach, deshalb werden wir das nächste Mal besser spielen“, erklärte Zorana Jurcevic.
Auch Sarah Alibegovic sah vor allem die hohe Fehlerquote als entscheidenden Faktor: „Es war ein mega schnelles Spiel und wir konnten am Anfang gut mithalten. Leider sind uns aber viel zu viele technische Fehler passiert, die wir einfach nicht hätten machen dürfen – Hypo hat uns dafür gleich mit Kontertoren bestraft. Wir hoffen, dass es nächste Woche besser wird, dass wir daraus gelernt haben und als Mannschaft noch besser zusammenwachsen.“
Mit dem 39:23-Erfolg bleibt Hypo Niederösterreich auch nach dem zweiten Meisterschaftsspiel ohne Punktverlust. Gemeinsam mit dem Supercup-Triumph steht das neu formierte Team von Alla Matuschkowitz damit weiterhin makellos da.